|
|
 vergrössern |
Harenberg Konzertführer
(gebundene Ausgabe, Harenberg, 1053 Seiten, 1996)
Preis: 98,00 DM
|
Fazit:
Der Schlüssel zu 600 Werken von 200 Komponisten - mit 800 CD-Empfehlungen.
|
|
Das Prinzip, Musik nicht nur zu beschreiben, sondern auch visuell und akustisch erfahrbar zu machen, ist ein Grundanliegen des Harenberg Konzertführers als Kompendium der Orchestermusik mit und ohne Instrumentalsolosten. So finden sich im Buch an über 150 Stellen Verweise mit Künstler- und Orchesterangaben auf Sinfonie- und Konzertsätze, die auf einer vom Fachmagazin Fono-Forum eigens für den "Harenberg Konzertführer" zusammengestellten 12 CD-Edition (mit 800 Empfehlungen) zu hören sind - denn die vollständigste Übersicht über das Orchesterrepertoire vermitteln nicht Konzertäle, sondern Tonträger.
Wie konnten Konzertführer bisher ohne Bilder auskommen. Diese Frage stellt sich der Verlag immer wieder, denn was kann besser zur zeitlichen Einordnung einer Komposition beitragen als ein zeitgenössisches Musikerporträt, eine autographe Notenhandschrift oder der Programmzettel einer Uraufführung? Die durchgehend farbige Bebilderung bot sich aber auch an, wo Komponisten durch ein Werk der bildenden Kunst angeregt worden sind. Und natürlich lag es nahe, die bedeutensten Interpreten eines Werks fotografisch vorzustellen. Nahezu 1250 farbige Abbildungen von Komponisten, Dirigenten, Solisten, Proben, Konzertsälen, Dokumenten der Musikgeschichte geben dem Harenberg Konzertführer eine Alleinstellung auf dem Buchmarkt.
Musik des frühen 18. und späten 20. Jahrhunderts steht neben den klassisch-romantischen Meisterwerken. Jeder Text enthält Informationen über jeden Satz, Entstehung, Besonderheiten der Musik und ihre Wirkungsgeschichte.
Zuerst ist der "Harenberg Konzertführer" allerdings ein Nachschlagewerk, das kompetent und übersichtlich über 200 Komponisten und mehr als 600 Orchesterwerke informiert. Das Buch ist alphabetisch nach Komponisten gegliedert. Die meisten der mit einer Künstler-Kurzbiographie beginnenden Kapitel setzen sich mit Werkbetrachtungen fort. Dabei werden zunächst reine Orchesterwerke vorgestellt, es folgen Konzerte für Soloinstrumente und Orchester. Zu den Einzelwerken gibt es einen tabellarischen Vorspann sowie einen nach Entstehung, Musik und Wirkungsgeschichte unterteilten Einführungstext.
Ein umfangreicher Anhang ergänzt diese komplexen Darstellungen um ein Glossar der verwendeten Fachausdrücke, einem bebilderten Dirigentenlexikon mit mehr als 200 Einträgen, einer Komponisten-Chronologie sowie Werke- und Personenregister.
(© Harenberg Verlag)
|
Copyright © 1999 - 2004 All Rights Reserved. Alle Rechte vorbehalten Torsten Latussek. E-Mail Webmaster |