Fazit:
Ein Riesenspaß für Kunstbanausen, Kunstkenner
und solche die es werden wollen. |
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Das Prestel Kunstspiel kann von 3-7 Spielern oder Teams gespielt
werden. Wer es schafft, als erster seine bunte Palette mit 8
Chips zu füllen, hat gewonnen.
Aber als erstes muß man sich mit den Utensilien vertraut
machen. Das sind die bereits genannten Farbpaletten, Bild- und
Aufgabenkarten, Auktionskarten, 3 Spielfiguren, 84 Chips, Würfel,
der Entlarver (löst die Fragestellung der Karten) und ein
Begleitheft mit Erklärungen zu 100 Meisterwerken der Kunst.
Nun kann´s losgehen, falls noch Zettel und Stift greifbar sind.
Der Spieler, der die farbenfrohsten Kleider trägt, darf
das Spiel beginnen. Er würfelt und zieht die rote Spielfigur
auf der Laufbahn im Uhrzeigersinn um die entsprechende Augenzahl
voran.
Das Feld, auf dem die Figur gelandet ist, zeigt an, welche Aufgabe
er nun lösen darf. Dazu zieht er eine Aufgaben- bzw. Auktionskarte.
Hat er die Aufgabe gelöst, erhält er zur Belohnung
einen Farbchip. Anschließend ist der linke Nachbar am
Zug. Er würfelt wieder, zieht die Spielfigur usw.
Dabei gibt es auch noch ein Joker und u.a. ein Stibitzfeld -
man darf sich einen Chip bei einem Mitglied seiner Wahl wegnehmen.
Es gibt fünf verschiedene Laufbahnfelder, und zwar WAHR/UNWAHR?,
FRAGE/ANTWORT, GEDANKENBLITZE, SPASS MIT KUNST. Dies birgt Aktion
in sich, da der Spieler z.B. auch mal selbst etwas malen darf.
Aber das war noch nicht alles, denn alle Pokerfreudigen dürfte
umso mehr die Auktion interessieren. Das ist ein Spiel im Spiel
mit Herausforderung zu Gewinn und Verlust - wir wollen ja nicht
alles verraten!
Und das Beste zum Schluß: das Mona-Lisa-Feld - da wo man
nichts machen braucht und trotzdem einen Chip geschenkt bekommt.
Also ran an den Spielespass. Wissen ist gut, Phantasie ist besser
(so das Spiel-Motto).
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