Fazit:
Der Leser wird in eine Welt voller magischer Gestalten,
wundersamer Fügungen und all der wahnwitzigen Zufälle,
die das Leben manchmal mit sich bringt, entführt.
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Klappentext:
Niall Williams erzählt, wie schon in seinem ersten Roman
Das
Alphabet der Liebe, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte:
Um den etwas schüchternen jungen Lehrer Stephen Griffin
ist es geschehen, als er nach einem Benefizkonzert im westirischen
Ennis der venezianischen Geigerin Gabriella Castoldi vorgestellt
wird, einer traurigen, schönen Frau. Es scheint eine aussichtslose
Liebe zu sein, denn die beiden haben aber auch garnichts gemeinsam.
Stephen nimmt all seinen Mut zusammen und fährt in den
Ort, wo Gabriella lebt und einmal wöchentlich in einem
kleinen Hotel ein Konzert gibt. Es wird dauern, bis er ihr tatsächlich
begegnet, doch in der Zwischenzeit macht er eine ebenso wichtige
Bekanntschaft: die von Nelly Grant, einer etwas verschrobenen,
aber in allerlei übernatürlichen Künsten bewanderten
Obsthändlerin, die den Liebeskranken unter ihre Fittiche
nimmt und ihm genau die richtigen Früchte und Tränke
verabreicht, die ihm schließlich die Kraft für seine
Wiedersehen mit Gabriella geben.
Doch auch Stephens alter Vater Philip, ein Dubliner Schneider,
der schwerkrank ist und weiß, daß seine Tage gezählt
sind, beschließt, dem Schicksal auf die Sprünge zu
helfen. Er fertigt Stephen einen letzten Anzug an, in den er
all seine Kunst hineinlegt - überzeugt davon, daß
seine Kraft sich auf Stephen übertragen wird. Ob durch
Magie, durch schicksalhafte Fügung oder durch die Macht
der Gefühle: Stephen und Gabriella finden nach einigen
Umwegen schließlich zusammen.
Wer hinter dieser Geschichte nur ein romantisches Märchen
mit Happy-End vermutet, ahnt nichts von ihrem Zauber. Geprägt
ist das Buch von irischen Erzähltraditionen wie von der
Fabulierkunst der großen Südamerikaner.
(Copyright © 1999 -
2002 Karl Blessing
Verlag)
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