Fazit:
Der ausgezeichnete Roman des Jahres 1997. |
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Um einen Zugang zum Titel zu finden, sollte man erstmal
in kleine Dinge und ihre großen Gegensätze unterscheiden.
Kleine
Dinge gehen leicht verloren - und werden unter Umständen
fantastischerweise surreal, wie roter Nagellack auf den
Fingern eines Schreiner, eine Kinderuhr mit aufgemalten
Zeigern, oder wie ein leckes Boot, das drei Kinder und ein
Liebespaar über einen Fluss schippert. Diese kleinen
Dinge spielen in dem Roman eine große Rolle. Sie erzählen
Geschichten anderer Religionen und Nationen (der großen
Dinge) - aber nicht aus der Perspektive der gottesmächtigen
Geschichte, die uns in den Bann zieht.
Eingerahmt
sind solche Geschichtchen in die Handlung einer ländlichen
indischen Familie,deren tolles Leben an verbotener Liebe
zerbricht.
Voller
bildlicher Metaphern deckt der in über 30 Sprachen
übersetzte Bucherfolg die Widersprüche Subkontinents.
Die
Inderin Arundhati Roy studierte Architektur, schrieb
mehrere preisgekrönte Drehbücher. Ihr Erstlingsroman
"The god of small things" erhielt 1997 den Booker
Prize. Heute lebt sie in Neu-Delhi.
(Copyright
© 2001 Blessing)
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