Fazit:
Fesselnde Tatsachenberichte aus der Zeit Saddams. |
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Ganz schön
spannend, wenn man nicht sich selbst im Spiegel sieht - gar
schizophren, wenn man zu viel weiß!
Der Autor Yahia weiß jedenfalls das letztere zu nutzen,
denn mit seinen biographischen Aufzeichnungen erlangen wir
einen Zugang zum Bösen, zumindest aber einen unparteiischeren
Einblick in den ehemaligen irakischen Machtapparat, als es
amerikanische Reporter uns vorkauen.
Yahia selbst hätte aufgrund des Zwanges zum Doubeln von
Odai Hussein, dem zweitmächtigsten Mann in der Diktatur,
fast mit dem Leben bezahlt. Er war quasi ein "Fidai", ein
Leibeigener, der bereit sein musste, für seinen Herren
zu sterben. Das war er nur 5 Jahre (1987-92), denn er konnte
nach dem ersten Golfkrieg gen Westen flüchten, wollte
einmal Selbstmord begehen, um der verfahrenen Situation ein
Ende zu bereiten. Schließlich konnte er mehreren Attentatsversuchen
des Regimes entkommen. 1994 erschien dieser Titel erstmalig
- nun gibt es ihn in Neuauflage.
Das Double erzählt seine Geschichte von der militärischen
Ausbildung bis zur Flucht nach dem Kuwait-Raubzug in 16 Kapiteln.
Folter, Exzesse und den Tod eines Vorkosters erlebte er hautnah
und immer mit Todesangst.
Das Buch ist enthüllend, aufregend und spektakulär
- Lesen Sie selbst!
Robert Assmann
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© 2004 lesewelt.de)
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